Engagement für das Kleben von Bodenbelägen

Engagement für das Kleben von Bodenbelägen

Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 gründeten Bostik, Henkel, Kiesel, Mapei, Schönox, Uzin Utz und Wulff – allesamt international erfolgreiche Unternehmen der bauchemischen Industrie mit Zentralen in Deutschland und Italien – sowie die einflussreiche „Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe e.V.“ (GEV) die neue Initiative Bodenbeläge Kleben, IBK. Ziel der Interessensgemeinschaft ist es, die Öffentlichkeit über die Vorteile der klassischen Verlegetechnik – dem vollflächigen Kleben von Bodenbelägen – zu informieren.  

Viele Bauherren wissen nicht, welche Techniken und Produkte es gibt, um Teppiche, Designböden und Co. auf den jeweiligen Untergründen zu befestigen und worin die Unterschiede bestehen. Vor diesem Hintergrund gibt es Nachholbedarf bei der Aufklärung über die Vorzüge des vollflächigen Klebens. Ins Gespräch kommen möchte die IBK aber nicht nur mit Endverwendern, sondern auch mit Wohnbaugesellschaften, Handel und Handwerk sowie Belagsherstellern. Um die Bekanntheit der bewährte Verlegeart signifikant zu erhöhen, wird der Zusammenschluss Mittel der Pressearbeit in Richtung Print und Online sowie eine eigene Website nutzen. 

Dabei konzentriert sich IBK vor allem auf das klassische Verlegen von textilen und elastischen Bodenbelägen. Dieser Bereich birgt noch Marktpotenzial. Studien besagen, dass der Verbrauch von textilen und elastischen Bodenbelägen in Deutschland bei 164,2 Millionen Quadratmetern liegt. Das ist ein Flächenanteil von 61,5 Prozent. Theoretisch wäre hier ein Absatz an Bodenbelagsklebstoffen von 57.500 Tonnen möglich, tatsächlich liegt der Verbrauch bei 21.250 Tonnen. Das heißt, derzeit werden diese Beläge nur zu 37 Prozent auf den Untergrund geklebt und sonst lose, schwimmend oder klickend verlegt.  

Zu Unrecht: In puncto Schallschutz, Langlebigkeit, Optik und Komfort bietet die klassische Verlegart viele Vorteile. Die vollflächige Fixierung auf dem Untergrund verhindert, dass der Belag bei Belastung in Bewegung gerät, dass beim Begehen Geräusche und Raumschall entstehen sowie die Oberflächen übermäßig abnutzen. Zudem ermöglicht das Kleben „saubere“ Übergänge selbst bei komplizierten Grundrissen, der Verlegung durch mehrere Räume und dem Materialmix. Beim Einbau auf Fußbodenheizungen verbleibt außerdem keine isolierende Luftschicht zwischen Untergrund und Belag, wodurch die Wärme direkt in den Raum übertragen wird.  

Die Aufklärungsarbeit der IBK nützt nicht nur den Mitgliedern selbst, sondern der gesamten bauchemischen Industrie. Insgesamt steigt zudem das Umsatzpotential von Bodenbelags- und Rohstoffherstellern sowie Händlern. Ferner wird die Leistung des vollflächigen Klebens durch das Handwerk erbracht und besser bezahlt als die lose Verlegung. Davon profitieren die Fachbetriebe in hohem Maße.

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Autor: SCHÖNOX Live

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